Filderkraut g.g.A. - Informationen der zuständigen Behörde

Das Regierungspräsidium Karlsruhe, zuständige Behörde zur Überwachung der Einhaltung von der geschützten geografischen Angabe Filderkraut/ Filderspitzkraut ggA, informiert darüber, dass zukünftig bei Vertragsabschlüssen für Einzelkontrollen (Einzelkontrollvertrag) in bestimmten Fällen ein verlängerter Kontrollturnus von 2 und 5 Jahren angesetzt werden kann, um die Kontrollen den betrieblichen Gegebenheiten anzupassen. Die Kontrollstellen sind hierzu informiert worden. Bei Einzelkontrollen mit verlängertem Turnus richtet sich der Turnus nach der bewirtschafteten Fläche für Filderkraut/ Filderkraut ggA mit folgender Staffelung:
 Jährliche Kontrollen bei einer Flächenbewirtschaftung über 2ha Filderkraut/ Filderspitzkraut ggA
 Kontrollen alle 2 Jahre bei einer Flächenbewirtschaftung von 0,5 bis 1,9 ha Filderkraut/Filderspitzkraut ggA
 Kontrollen alle 5 Jahre bei einer Flächenbewirtschaftung bis 0,49 ha Filderkraut/Filderspitzkraut ggA.
Die Flächen können von Wirtschaftsjahr zu Wirtschaftsjahr variieren, so dass bei einem verlängerten Turnus die Vertragsnehmer für das aktuelle Wirtschaftsjahr die Anbauflächen mit Filderkraut/Filderspitzkraut ggA vorab melden, um den Kontrollturnus ggf. anzupassen. Zusätzlich werden von Vertragsnehmern mit verlängertem Turnus Jahresproduktionsmengen des aktuellen Wirtschaftsjahres mit der Anbauflächenmeldung den Kontrollstellen zugesendet (bis spätestens 31.12.). Soweit den Kontrollstellen keine Flächen- und Produktionsmengen für Filderkraut/Filderspitzkraut ggA gemeldet werden sollten, wird eine kostenpflichtige Nachkontrolle angesetzt, um die fehlenden Daten vor Ort zu erfassen.

 

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